Archiv 2011

Schlagt ihre Führer tot

Wir waren bei Karl und Rosa. Vor Jahren im Bestand von Betriebsangehörigen, Schulklassen, Kampfgruppen – Angehörigen, Genossen der NVA und des MfS. Damals aus den unterschiedlichsten Motiven heraus. Dienstlich oder weil es eben so angeordnet wurde oder auch aus Überzeugung.

Wir waren bei Karl und Rosa- als die „Bürgerrechtler“ in der DDR erstmals bei einer solchen Manifestation die aus dem Zusammenhang gerissene Äußerung Rosa Luxemburgs : „Freiheit ist auch immer die Freiheit des Andersdenkenden „ heraus brüllten.

Wir waren bei Karl und Rosa – alle Jahre nach der Besetzung der DDR durch den Rechtsnachfolger des Faschistenstaates. Allein , in Gruppen, Alt und Jung. Mal waren es Wenige mal 10. Tausende.

Wir waren bei Karl und Rosa – heute als Traditionsverband. Estmals mit einem Stand – noch nicht groß noch nicht alles rund. Aber wir waren da und werden ab sofort immer präsent sein.

Wir waren bei ihnen um sie zu würdigen für ihren Einsatz gegen Krieg und Ausbeutung, dafür das sie KOMMUNISTEN waren. KOMMUNISTEN die führ ihren Freiheitsdrang mit dem Leben zahlen mussten. Schlagt ihre Führer tot war die Parole der SPD-Sozialfaschisten an die Angehörigen der Freikorps. Und sie taten es mit Freude. Nicht im sachlichen, wissenschaftlichen Meinungsstreit wollte die eine Seite der anderen die Richtigkeit ihres Systems beweisen. Nein – die Angst vor den IDEEN der KOMMUNISTEN war so groß , das das Kapital sofort zum Mord griff. Physische Vernichtung der Andersdenkenden. Wir werden sehen wie in der Gegenwart mit den Vertretern der KOMMUNISTISCHEN IDEE verfahren wird ob nach einer ersten Stufe der Erzeugung medialer Hinrichtung die physische Exekution vollzogen wird.

Wir werden dagegenhalten!

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von web597 (Kommentare: 0)

Luxemburg - Liebknecht - Lenin

Unter dieser Losung haben wir am 09. Januar 2011 in Berlin gegen Krieg und Kapitalismus und in ehrendem Gedenken an die von der Reaktion vor 92 Jahren ermordeten KPD-Gründer friedlich demonstriert.

Die Teilnahme von ca. 10.000 Menschen, nicht nur Berliner, sondern aus allen Himmelrichtungen des Landes war beeindruckend. Sehr viele junge Menschen, die sichtlich zum Ausdruck brachten, dass sie mit den kapitalistischen Machenschaften der Gegenwart nicht einverstanden sind.

In Anbetracht der geballt und weithin sichtbar vorgetragenen Proteste hat es sicherlich im schwarz-gelben Regierungslager einige gegeben, die mit den Zähnen geknirscht haben.

Es muss auch weiterhin ein Gebot der Stunde sein, nicht nachzulassen mit dem Offenlegen der Untaten des morschen und ernsthaft kranken kapitalistischen Systems. In der geballten Faust liegt die Kraft.

Mit dieser und anderen Demonstrationen müssen wir den reaktionären Kräften zeigen, dass wir es nicht zulassen werden, dass fortschrittlich denkende Menschen im Sinne der sozialistischen / kommunistischen Idee, vernichtet werden.

Aus 10.000 Teilnehmern sollten 50.000 oder über 100.000 werden. Die Demonstrationen müssen noch deutlicher aufzeigen, dass die Krisen, beginnend seit 1929 bis jetzt durch den Kapitalismus verursachte Krisen sind und der Kapitalismus eine endgültig überlebte Wirtschaftsordung ist. Der Kapitalismus ist nicht das Ende der Geschichte. Diese ganz aktuellen Worte sind noch stärker in die Massen zu tragen.

Starken Zuspruch fanden auch die vielen Informationsstände wie Traditionsverband Nationale Volksarmee, GRH, ISOR, Gewerkschaft Bau, Junge Welt, Rotfuchs, Literaturvertrieb und viele andere. Die Kultur kam ebenfalls nicht zu kurz. Für das liebliche Wohl wurde sehr gut gesorgt.

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von web597 (Kommentare: 0)